Kittenfishing

Für Kittenfishing brauchst du wenigstens ein Bild von einer fetten Karre
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Dating FAQ – Kittenfishing

Was genau ist „Kittenfishing“?

Pimp my Profil!  – Kittenfishing ist im Grunde so alt wie das Dating selbst. Es meint, sich selbst besser darzustellen als man eigentlich ist. Das liegt vielleicht in der Natur des Menschen. Durch das Online-Dating ist es allerdings um einige Nuancen raffinierter geworden. Da tummeln sich Fotos, die ein zehn Jahre jüngeres und einige Kilo leichteres Ich genauso zeigen wie mithilfe der Bildbearbeitung oder Filtern stark retuschierte Selfies. Es wird mit Halbwahrheiten ebenso gearbeitet wie mit der Angabe falscher Interessen. (besonders beliebt: Die Sportlichkeit) Und einige werben mit charakterlichen Beschreibungen der eigenen Person, die nicht ganz der Wahrheit entsprechen. 

Beim Kittenfishing geht es nicht um große Lügen, dennoch wird vor allem rein optisch ein Bild generiert, welches der Wirklichkeit so nicht standhalten kann.

Herkunft des Begriffs

„Kitten“ heißt übersetzt Kätzchen und es bezieht sich auf das weltweite Internetphänomen, dass Bilder kleiner Katzen die meisten Likes, Kommentare und Aufmerksamkeit bekommen. Es bedeutet also, sich selbst ein bisschen anders darzustellen. Es ist verführerisch, bei Job und Hobbys zu schummeln. Ein paar Filter über das Selfie zu legen und ein wenig die Wahrheit zu verdrehen. Nur Um mehr Dating-Anfragen zu erhalten.

Doch wer aufrichtig daten möchte, zeigt auch seine weniger positiven Seiten und präsentiert sich vor allem optisch so wie er ist. Nur so macht vor allem ein langfristiger Beziehungswunsch Sinn. Und wer sich wirklich verliebt, schätzt gerade die Ecken und Kanten seines Gegenübers und sieht über Falten und ein paar Kilos zu viel lächelnd hinweg.  

Männer oder Frauen?

Kittenfishing verteilt sich auf beide Geschlechter, wobei Frauen da sogar die Nase vorne haben dürften. Männer schummeln am liebsten bei Körpergröße und Beziehungsstand. Frauen schummeln gerne mal bei Gewicht und Alter.

Vom Kittenfishing zum Catfishing

Die „gesteigerte“ und weitaus schlimmere Form von Kittenfishing wird als Catfishing bezeichnet. Beim Catfishing hält man sich nicht mit ein bisschen Schummeln und Weichzeichnen auf, hier wird ganz bewusst mit Fake-Accounts und falschen Fotos gearbeitet. Da kann sich die attraktive Zwanzigjährige schon mal als 70-jähriger Pensionist entpuppen. Oder sogar als völlig frei erfundene Person.

Die Community für geile Kontakte ohne Kittenfishing

Do or Don’t?

Wir finden es völlig in Ordnung, sich bei einem Datingportal von seiner besseren Seite zu zeigen. Du datest leichter, geschwindelt und geschönt, mit fancy Fake-Hobbies und wegretuschierten Falten. Und niemand beichtet gleich bei der ersten Nachricht seine größten Schwächen, Unsicherheiten oder Komplexe. Doch man darf nicht vergessen: Spätestens beim ersten realen Treffen kann die Schokoseite schneller schmelzen als Eis in der Sonne und lässt jede kleine Datinglüge gnadenlos auffliegen.

Darum, auch wenn es schwerfällt: Ehrlichkeit währt am längsten und Kittenfishing fliegt irgendwann auf.

Es ist allerdings schlichtweg Betrug, sich als komplett andere Person auszugeben bzw. und mithilfe von Fake-Profilen an Daten, Fotos zu kommen und sich Vertrauen zu erschleichen. Catfishing gehört auch umgehend angezeigt und geahndet.

Wie geht man als Opfer damit um?

Jeder dürfte Kittenfishing schon einmal erlebt haben: Die vermeintliche Traumfrau oder der erhoffte Märchenprinz entpuppen sich beim ersten Kennenlernen als nicht ganz so perfekt und makellos wie die Fotos und das Profil suggeriert haben. Sind die Ähnlichkeiten zwischen Fotos und Realität allerdings zu abweichend, darfst du gerne die Notbremse ziehen und dich umgehend aus dem Date verabschieden. Hier wurde mit falschen Hoffnungen gespielt und dir wertvolle Zeit gestohlen. Und all diesen Ego-Schummlern, Face-Optimierern und Lebenslauf-Glättern gehört dann auch klar die rote Dating-Karte gezeigt.

Synonyme:
Cat fishing, Cat fisher, Kitten fisher
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