Tinder

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Dating FAQ – Tinder

Was ist „Tinder“?

Tinder kann man auch als den „Godfather“ der Dating-Apps bezeichnen. Sie ist die bekannteste und populärste Dating-App und es gibt kaum einen Single, der sie nicht zumindest einmal ausprobiert hat. 2012 kam sie auf den Markt und ist mittlerweile in 190 Ländern verfügbar, Tendenz steigend.
Weltweit hatte Tinder im 3. Quartal 2019, unglaubliche 5,7 Millionen Nutzer pro Monat. Tinder kann als App auf dem Smartphone ebenso genutzt werden wie als Browser Version auf dem Desktop.

Wie funktioniert Tinder?

Das größte Geheimnis von Tinder ist seine Einfachheit. Du erstellst ein Profil mit Fotos und Beschreibung und „swipest“ dich durch andere Profile. Gefällt dir eines, swipest (wischst) du nach rechts. Zeigt auch dein Gegenüber Interesse, ergibt das ein sogenanntes „Match“. Ein Match bedeutet, die Chat-Funktion wird freigegeben und man kann miteinander chatten und sich besser kennenlernen. 

Zudem kannst du Tinder mit den wichtigsten Grundfunktionen gratis nutzen. Es gibt mittlerweile Premium Features, die Geld kosten, aber diese sind für ein Kennenlernen nicht unbedingt nötig. Auch die Information, dass Tinder nur in Verbindung mit einem Facebook-Account genutzt werden kann, stimmt nicht. Du kannst dich auch mit deiner Handynummer anmelden. 

Das Verhältnis Match zu Date

Interessant ist, wie oft bei Tinder ein Match dann auch zu einem wirklichen Date führt. Laut einer norwegischen Studie ergaben mehr als 100 Matches rund zwei Dates pro Person. Die Erfolgsquote lag also bei ernüchternden 2 Prozent. Dafür sehen andere Zahlen positiver aus. So ist Tinder in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit über 3 Millionen aktiven Nutzern klare Nummer Eins. Wer also daten möchte oder eine Affäre sucht, kommt an Tinder nur schwer vorbei. 

Warum ist Tinder so beliebt?

Auch wenn die tatsächlichen Dates nicht so häufig sind, wie man glaubt, Tinder kann süchtig machen. Der Swipe-Mechanismus, das schnelle Erkennen eines Matches, diese App auf dem Smartphone ist das Tor zur Dating-Welt. Keine vermittelt schneller und einfacher den nächsten Flirt.

Vor- und Nachteile

Tinder sollte man als unverbindlichen Zeitvertreib mit der Chance auf einen unterhaltsamen Flirt und weniger als hochseriöse Datingplattform ansehen. Laut einer Studie aus Deutschland haben ohnehin 41 Prozent der dort angemeldeten Nutzer bereits eine Beziehung. Viele verheiratete und vergebene User testen gerne aus, wie sie beim anderen Geschlecht ankommen, ohne eine ernsthafte Datingabsicht zu haben. 

Auch die negativen Seiten des Kennenlernens zeigen sich bei Tinder stärker als bei anderen Dating-Angeboten. Männer hadern damit überhaupt eine Antwort zu erhalten. Frauen sind oftmals mit anzüglichen Botschaften und reinen Sexanfragen sowie aggressivem Verhalten konfrontiert. Auch bekannte Dating-Phänomene wie Benching, Ghosting, Kittenfishing oder Zombieing tauchen hier häufiger auf als anderswo. Alle diese Dating Phänomene findest du in unserem Dating-Lexikon.

Willst du einen etwas intensiveren Austausch und ein besseres Kennenlernen? Dann lies mal unseren Seitentest zum Joyclub.

Die Community für stilvolles Dating - vielleicht besser als Tinder

Do or Don’t?

Klares Ja von uns! Jeder Single sollte zumindest über einen längeren Zeitraum dieser Dating-App eine Chance geben. Die Möglichkeit auf ein Match und damit auf ein baldiges Date ist so hoch wie bei keiner anderen Dating-App. Und dann taucht die Liebe oft dort auf, wo man sie am wenigsten erwartet. Bereits viele Tinder-Bekanntschaften fanden sich im glücklichen Hafen der Ehe wieder. Es kann schneller gehen, als man glaubt. Und hinzu kommt der Dating-Komfort. Mal schnell in der U-Bahn einen Blick in die App werfen oder in der Mittagspause den heißen Flirt vom Wochenende fortführen, Tinder macht einfach Spaß, fördert die Glückshormone und sorgt für einen angenehmen Zeitvertreib. Also ran ans Smartphone und matche dich zum Liebesglück!

Synonyme:
tindern
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